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Neuerscheinung zum Zisterzienserkloster Ossegg

Neuerscheinung zum Zisterzienserkloster Ossegg
Neuerscheinung zum Zisterzienserkloster Ossegg

(yourPR) - (Aachen, 07.09.09) Im Bernardus-Verlag in Aachen ist eine kunsthistorische Dissertation erschienen. Sie dokumentiert erstmalig die Baugeschichte der Zisterze Ossegg (Osek) in Nordböhmen, von Mönchen aus dem oberpfälzischen Kloster Waldsassen im Jahre 1196 gegründet und in gut einem Jahrhundert mit allen notwendigen Bauten vollendet.

In der Einleitung beschreibt der Autor die wechselvolle Geschichte der Zisterze: Gründung und erste Blütezeit, wirtschaftliche und religiöse Gefährdung und Stagnation, Plünderung, Aufhebung, mit Mühe verhinderte Säkularisierung, schließlich religiöses und kulturelles Zentrum Nordböhmens. Nach dem 2. Weltkrieg erneute Aufhebung des Konvents, Wiederbegründung im Jahr 1991 unter dem 48. Abt Bernhard Thebes OCist aus Langwaden im Rheinland.
Im Hauptteil dokumentiert der junge Forscher als Hintergrund dazu das Schicksal des Baubestandes aus sechs Bauphasen – vom Beginn in der Romanik bis zum barocken Umbau: Zerstörung durch Feuer, Plünderung, Wiederaufbau, Umbau, mangelhafte Pflege der Bausubstanz in wirtschaftlichen Notzeiten: Eine minutiöse Nutzung edierter und nichtedierter Quellen, plausible Auswertung abgeschlossener und eigener Bauuntersuchungen, Hinweise auf einschlägige Desiderate, wohltuende Zurückhalten bei Vermutungen.
So wird der ordensgeschichtlich, aber auch allgemein kulturell und historisch interessierte Leser Zeuge einer beeindruckenden kulturellen Entwicklung. Bestätigt findet er die Gültigkeit Wappenspruchs im gleichfalls neu erstandenen benediktinischen Mutterkloster auf dem Monte Cassino: Succisa virescit – ein gefällter Baum treibt wieder aus. Einem weiten Publikum vermittelt der Autor ausführliches Hintergrundwissen für diesen Vorgang, in sowohl wissenschaftlich exakter Darlegung als auch in verständlicher Diktion für interessierte Laien, die zusätzlich vielfachen Nutzen aus zahlreichen Abbildungen, Farbtafeln und Graphiken gewinnen.




Presse-Ansprechpartner:
Verlag Mainz
Marc Andre Mainz
Süsterfeldstraße 83
52074 Aachen
GERMANY
eMail: ma.mainz@verlag-mainz.de
http://www.verlag-mainz.de

Die Verlagsgruppe Mainz ist seit 1965 in Aachen ansässig und vertriebt derzeit 3.500 verschiedene Titel unter verschiedenen Imprints. Die drei bekanntesten Imprints sind der Bernardus Verlag, der Hochschulverlag und der Verlag Mainz.
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