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IGN eröffnet grünes Rechenzentrum in München

IGN eröffnet grünes Rechenzentrum in München
Das Rechenzentrum von IGN erzielt durch die Nutzung von Grundwasser für die Klimatisierung einen PUE-Wert von 1,2.

(yourPR) - Brunnenkühlung sorgt für PUE 1,2 | Redundanz bei allen Anbindungs- und Versorgungskomponenten | Strom-Verfügbarkeit 99,99 Prozent (Tier 4)

München – IGN, Internet Service Provider und Rechenzentrumsbetreiber, hat im Münchener Stadtteil Obergiesing ein Rechenzentrum mit einem PUE-Wert von 1,2 (Power Usage Effectiveness) eröffnet. Das energieeffiziente Datacenter bietet auf einer Stellfläche von 380 m² Platz für bis zu 260 Racks. Den geringen Energieverbrauch für den Betrieb der Infrastruktur erzielt IGN durch die Nutzung von Grundwasser für die Klimatisierung. „Schon von den ersten Überlegungen für ein eigenes Rechenzentrum an war uns klar, dass eine zukunftsweisende und vor allem zukunftssichere Lösung für die Klimatisierung sehr hohe Priorität für uns hat“, sagt Gerald Nowitzky, Gründer und Geschäftsführer von IGN. „Mit der Brunnenkühlung haben wir einen Weg gefunden, der die Klimatisierung unabhängig von der Lufttemperatur macht und den Stromverbrauch dauerhaft gering hält.“ Daneben setzt IGN gleichermaßen auf Hochverfügbarkeit. Alle Komponenten der Strom- und IP-Anbindung sowie der Klimatisierung sind redundant ausgelegt. Die Strom-Verfügbarkeit des Datacenter beträgt 99,99 Prozent (Tier 4 nach Uptime Institute). In dem neuen Rechenzentrum hostet und administriert IGN Internetportale für Geschäftskunden. Weitere Flächen werden Unternehmen mit Bedarf an hoher Ausfallsicherheit für ihre IT-Systeme als Colocation angeboten.

Der Schlüssel für den geringen Energiebedarf des Rechenzentrums von IGN ist Grundwasser mit einer Temperatur von konstant 11,3° C. Es wird einer eigens für IGN angelegten Brunnenanlage entnommen, gefiltert und durch die Wärmetauscher des Klimasystems geführt. Hier gibt es die Kälte an den sekundären Kühlkreislauf ab. Danach wird es, um maximal 5° C erwärmt, über Schluckbrunnen in das Grundwasser zurückgeführt und kühlt sich dort rasch wieder auf die Ausgangstemperatur ab. Selbst in heißen Sommermonaten ist die Kälteerzeugung ohne Zuhilfenahme von energiefressenden Kompressoren möglich. Im Kühlsystem verbrauchen lediglich die Pumpen etwas Strom.

Energieeffizient und umweltschonend
Einsparungen ergeben sich darüber hinaus durch USV-Systeme mit hohem Teillast-Wirkungsgrad. Die Skalierbarkeit der Klimaschränke und energieeffiziente EC-Lüfter sorgen für weitere Einsparungen. Neben dem geringen Energieverbrauch hat IGN weitere umweltschonende Maßnahmen im Rechenzentrum umgesetzt. So wird als Kühlmittel im sekundären Kühlkreislauf anstelle chemischer Verbindungen nur reines Wasser genutzt. Für Kunden, die konsequent auf die Vermeidung von CO2-Emissionen setzen, weist IGN durch den Zukauf von Grünstrom-Zertifikaten die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen für den Betrieb der Kundenanwendung nach.

Hochverfügbar und ausfallsicher
Die gesamte Kühltechnik des IGN-Rechenzentrums ist redundant ausgeführt. Damit ein Ausfall des Kühlsystems ausgeschlossen werden kann, hat IGN zwei Saug- und zwei Schluckbrunnen mit je zwei Pumpen angelegt. Acht Umluft-Klimaschränke in N+2-Konfiguration stellen eine Kühlleistung von bis zu 600 kW sicher. Die Rechenzentrumsfläche mit Kaltgang-/Warmgangaufstellung der Racks wird über einen Druckdoppelboden gekühlt; ein hoher Öffnungsquerschnitt der Luftauslassplatten sorgt auch bei punktuell hoher Wärmelast für optimale Kaltluftzufuhr. Die Luftströmung drängt die Warmluft ohne Absaugelemente an der Decke direkt zu den Klimaschränken zurück. Der Standort der Klimaschränke ist räumlich vom Serverraum getrennt. Der Unterboden im Klimabereich ist als Wanne ausgebildet, die bei einem Leck das gesamte Wasser des sekundären Kühlkreislaufs aufnehmen kann. Dies schließt die Möglichkeit eines Wassereinbruchs in den Rechenzentrumsbereich vollständig aus.

Redundante Stromversorgung
Auch die Stromversorgung ist vollständig redundant aufgebaut. Das Rechenzentrum ist an eine Ringleitung der Stadtwerke München angeschlossen. Die Zuleitung zum Haus erfolgt über zwei getrennte Trassen von verschiedenen Gebäudeseiten aus. Im Innenbereich gewährleisten zwei Versorgungsstränge die erforderliche Redundanz. Sie werden durch sechs USV-Systeme in 2(N+1)-Konfiguration mit mindestens zehn Minuten Überbrückungszeit gestützt. Redundanz und Flexibilität bei der Stromversorgung jedes einzelnen Servers sichern 3-Phasen-Stromschienensysteme mit A- und B-Feed-Versorgung. Bei einem Ausfall der Netzversorgung übernimmt der vorgewärmte Dieselgenerator die Stromversorgung der angeschlossenen Last innerhalb von zehn Sekunden. Der Dieselvorrat stellt den Weiterbetrieb des Rechenzentrums für mindestens für 72 Stunden sicher; ggf. kann im laufenden Betrieb nachbetankt werden. Die Funktionsfähigkeit des Dieselgenerators wird einmal pro Monat getestet.

Internet
Als Peering-Partner sichert IGN die direkte Anbindung an Deutschlands größten Internet-Knoten DE-CIX, an den Knoten mit Standort München ALP-IX sowie an INXS und Level3. Die Anbindung erfolgt vollständig trassen- und knotenredundant. Die Bandbreite beträgt aktuell 50 GBit/s, die Gesamtkapazität kann auf bis zu 1 TBit/s erweitert werden. Damit bietet IGN seinen Kunden höchste Verfügbarkeit und kürzeste Latenzzeiten bei der Datenübertragung in nationale und internationale Netze.




Presse-Ansprechpartner:
Sabine Fach Public Relations
Sabine Fach
Türkenstraße 28
80333 München
GERMANY
eMail: sabine.fach@sf-pr.de
http://www.sf-pr.de

Die IGN GmbH, 1987 gegründet, ist Internet Service Provider und Rechenzentrumsbetreiber. IGN bietet Unternehmen und Organisationen Colocation sowie die Rundum-Betreuung von Web-Präsenzen jeder Größenordnung. Am Standort München stellt IGN seinen Kunden ein Rechenzentrum bereit, das auf höchste Energieeffizienz und weitgehende Vermeidung von CO2-Emissionen ausgelegt ist und mit Redundanz bei allen Infrastrukturkomponenten zu den modernsten Datacenter in Europa gehört.

Keywords: Rechenzentrum ISP Hosting Green IT DatacenterHochverfügbarkeit Redundanz Energieeffizienz
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